baumirpc.de — der ehrliche PC-Konfigurator

Gaming-PC für 800 Euro

800 Euro gelten seit Jahren als der Sweetspot fürs Gaming — genug für eine ordentliche Grafikkarte, ohne beim Rest sparen zu müssen. Diese Zusammenstellung zielt auf flüssige 144 FPS in 1080p und wird mehrmals täglich gegen echte Shop-Preise aktualisiert.

Alle Preise zuletzt täglich gegen die Shop-Produktseiten verifiziert: 07.09.2026, 16:24 Uhr

Die Zusammenstellung (930.08 € gesamt)

KomponenteProduktPreisShop
ProzessorAMD Ryzen 5 550078.90 €Geizhals
GrafikkarteAMD Radeon RX 6600309.95 €Amazon.de
MainboardASUS PRIME A520M-A II81.90 €Alternate
ArbeitsspeicherKingston FURY Beast 16 GB (2x 8 GB) DDR4-3200160.27 €Amazon.de
SSD-SpeicherKingston NV3 1 TB NVMe148.90 €Alternate
NetzteilMSI MAG A650BN 650 W74.90 €Alternate
GehäuseAeroCool CS-10748.36 €Geizhals
CPU-KühlerArctic Freezer 3626.90 €Alternate

Leistungseinschätzung: geschätzt ~166 FPS in 1080p (Schnitt deiner Titel) (rechnerische Schätzung, kein gemessener Benchmark)

Ehrlich gerechnet: Diese Zusammenstellung kostet heute 930 € statt der angepeilten 800 €. Arbeitsspeicher und SSDs liegen 2026 deutlich über dem früheren Preisniveau, und wir zeigen keine Preise an, die wir nicht im Shop verifizieren konnten. Günstiger wird es im Konfigurator mit zugeschaltetem Gebrauchtmarkt oder mit kleineren Abstrichen bei Auflösung und FPS-Ziel.

Diesen Build im Konfigurator anpassen →

Was 800 Euro 2026 wirklich hergeben — und was nicht

Realistisch ist mit 800 Euro ein Rechner, der aktuelle Spiele in 1080p flüssig darstellt: kompetitive Titel wie Valorant, CS2 oder Fortnite laufen weit über 144 FPS, große Einzelspieler-Titel mit hohen (nicht maximalen) Details stabil über 60 FPS. Was in dieser Klasse nicht drin ist: natives 4K, Raytracing in schweren Titeln und 32 GB Arbeitsspeicher gleichzeitig. Wer eines davon zwingend braucht, plant besser gleich eine Stufe höher — sonst zahlt man zweimal.

Der Preisrahmen ist 2026 enger als früher, weil Arbeitsspeicher und SSDs deutlich teurer geworden sind. Zwei identisch aussehende 800-Euro-Listen können sich deshalb stark unterscheiden: Die eine steckt 100 Euro mehr in die Grafikkarte und spart sie beim RAM wieder ein, die andere kauft ein Markennetzteil statt eines No-Name-Modells. Wir lösen das so: Die Leistung richtet sich nach den Spielen, die du auswählst — der Rest wird auf Haltbarkeit statt auf Datenblatt optimiert.

Warum bei 800 Euro die Plattform mehr entscheidet als das GPU-Modell

In dieser Preisklasse ist die Wahl der Plattform der größte Hebel. Eine ältere DDR4-Basis kostet bei Mainboard und Speicher spürbar weniger — dieses gesparte Geld landet direkt in der Grafikkarte und damit in FPS. Eine aktuelle DDR5-Plattform kostet mehr, hält dafür länger für spätere CPU-Wechsel. Beides ist vertretbar; falsch ist nur, den Aufpreis für die moderne Plattform zu zahlen und dann bei der Grafikkarte zu sparen. Genau das machen viele Fertig-PCs in dieser Klasse.

Beim Netzteil endet die Sparerei. 500 bis 650 Watt von einem bekannten Hersteller reichen für jede Grafikkarte dieser Leistungsklasse und kosten kaum mehr als ein namenloses Modell — nur schützt es im Fehlerfall die restlichen 700 Euro Hardware. Dasselbe gilt für die SSD: Eine NVMe ohne DRAM-Cache fühlt sich beim Nachladen langsamer an, obwohl die beworbene Lesegeschwindigkeit gleich aussieht.

Die häufigsten Fehler auf diesem Budget

Erstens: 8 GB RAM, um die Grafikkarte eine Stufe größer zu kaufen. Das rächt sich in jedem modernen Spiel mit Nachladerucklern; 16 GB sind die Untergrenze. Zweitens: eine Grafikkarte mit nur 8 GB Videospeicher für Titel, die in 1080p schon mehr belegen — Texturen müssen dann heruntergeregelt werden, obwohl die Rohleistung reichen würde. Drittens: der günstigste Prozessor mit vier Kernen. In Aufbau- und Onlinespielen bricht genau dort die Bildrate ein, und niemand sieht es im Datenblatt.

Viertens — der teuerste Fehler: eine Liste aus einem Video von vor sechs Monaten nachkaufen. Hardwarepreise schwanken 2026 wöchentlich; eine damals gute Empfehlung kann heute 15 Prozent daneben liegen. Deshalb steht über der Tabelle oben ein Zeitstempel, und jeder Preis wird täglich gegen die Produktseite des Shops geprüft, bevor er hier erscheint.

Häufige Fragen

Reichen 800 Euro für 144 FPS?

In kompetitiven Spielen wie Valorant, CS2, Rocket League oder Fortnite ja, deutlich sogar. In grafisch schweren Einzelspieler-Titeln sind 144 FPS in 1080p auf hohen Details nicht realistisch — dort landet man eher bei 70 bis 100 FPS, was für diese Spiele völlig genügt.

Lieber gebrauchte Grafikkarte und dafür mehr Leistung?

Das kann sich lohnen, aber nur mit Regeln: nur Angebote mit Versand und Käuferschutz, keine Ex-Mining-Karten ohne Garantie, und Netzteil sowie SSD grundsätzlich neu. Im Konfigurator lässt sich der geprüfte Gebrauchtmarkt gezielt zuschalten.

Kann ich später aufrüsten statt jetzt mehr auszugeben?

Ja, und das ist auf diesem Budget meist die vernünftigste Strategie: erst die Grafikkarte tauschen, wenn sie wirklich zu langsam wird. Wichtig ist nur, dass das Netzteil dafür genug Reserve hat — das planen wir hier von vornherein ein.